Der Hintergrund des Gottes Horus

Horus ist ein wichtiger Gott in der altägyptischen Mythologie, dessen Geschichte und Symbolik tiefe Wurzeln in der Religion und Kultur Altägyptens haben. Sein Name stammt wahrscheinlich aus dem ägyptischen Wort “Heru”, was so viel wie “König” oder Horus “Herrscher” bedeutet. Horus gilt als Sohn von Osiris und Isis, zwei weiterer wichtiger Götter der ägyptischen Mythologie.

Die Geschichte des Gottes Horus

Die Legende zu Horus beginnt mit dem Tod seines Vaters Osiris, den sein Bruder Seth ermordete und in das Meer verteilte. Seine Mutter Isis sammelte die Überreste ihres toten Mannes zusammen und brachte ihn zum Leben, indem sie sich für ihn einsetzte und ihn als Säugling stillte. Als Horus jedoch geboren wurde, begannen die Ermordung Osiris’ durch Seth erneut.

Um dies zu verhindern, suchte Isis eine gefahrene Heimat in einer dichten Papyrusinsel am Nildelta. Sie ließ den Säugling dort zurück und kehrte nach Byblos zurück, um ihre Schwiegermutter, die Göttin der Fruchtbarkeit Astarte (auch Istar genannt), zu besuchen.

Die Bedeutung des Gottes Horus

Horus wurde als göttliche Personifizierung des Himmels und der Sonne angesehen. Seine Legende spiegelt die ewige Konflikt zwischen Licht und Finsternis, Recht versus Unrecht wider. In der altägyptischen Mythologie war es wichtiger, dass Horus über seine Brüder Sieg errang und dadurch Frieden brachte.

Der Kampf von Horus gegen Seth

Der legendäre Konflikt zwischen den beiden Brüdern symbolisiert die ewigen Kämpfe des Lichts und der Finsternis in der ägyptischen Mythologie. Osiris und Isis hofften, dass durch das Wachsen und Gedeihen ihres Sohnes Frieden über ihr Volk kommen würde.

Als Horus jedoch erwuchs, fühlte Seth ein Ehrgeiz nach Macht aufkommen. Er beschloss, den Sohn Osiris’ zu töten, indem er ihn in sein Papyrusboot setzte und in das Meer warf, von wo aus es zerbrach und der junge Gott vor einer Krokodile-Frau namens Hethert schwammen lernte.

Die Einigung mit Seth

In dieser Darstellung des Konflikts zwischen Horus und Seth kann man sehen, wie die ägyptische Mythologie das Konzept der ewigen Wiedergeburten oder des Cycles von Auf- und Abstieg beschreibt. Nachdem Osiris getötet war, ging Seth nach Ägypten zurück und fand den Jungen in einer Düfte-Kiste an dem Ort, wo die Mutter Isis ihn untergebracht hatte.

Seth versuchte daraufhin, Horus zu töten und seine Körper teute im Strom des Nils. Doch als dieser am nächsten Tag zur Welt kam, stimmte er mit seinem Vater in Einstimmung und verteidigte das Reich vor der Verweslichkeit seiner Mutter zurück.

Die Bedeutung von Hauptsymbole

Die ägyptische Mythologie zeichnet eine Karte aus für den Aufbau und Niedergang des Kosmos. Als Personifizierung des göttlichen Schicksals hat Horus immer wieder neue Begebenheiten aufgebaut, nachdem die vergangene Welt untergegangen ist.

In seiner Funktion als Gott von Friede und Gerechtigkeit stellt er gegenüber den Kriegsgöttern eine wichtige Balance her. Der Kampf zwischen Horus und Seth spiegelt ein grundlegendes Prinzip in der altägyptischen Mythologie wider: der ewigen Wiedergeburten des Kosmos.

Einsetzung und Auswirkungen

Die ägyptische Göttlichkeit von Horus hat sich durch den Fokus auf Frieden, Gerechtigkeit, Rechtfertigung, Weisheit usw. manifestiert. In seiner Funktion als König wurde er im Laufe der Zeit immer wieder verehrt und wurde zum bedeutendsten Gott des ägyptischen Pantheons.

Im Allgemeinen wird Horus in altägyptischer Kunst oft mit einem Falken oder Schlangenkopf dargestellt, wobei die Art des Kopfes nach dem Königsmann angeblich Auskunft über den jeweiligen Zeitraum seiner Erscheinung und Anwesenheit gibt.

Schluss

Der Gott Horus in der ägyptischen Mythologie war ein wichtiger Bestandteil ihres religiösen Glaubens, des sozialen Bewusstseins sowie einer weit umspannenden Legende, die den ewigen Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit widerspiegelte. Der Kampf von Horus gegen Seth ist ein grundlegendes Prinzip in der altägyptischen Mythologie, das einen starken Zusammenhang mit dem Aufbau des Kosmos hat.

Dieser Artikel versucht lediglich, den wahren Kontext der Göttlichkeit in dieser Kultur zu beleuchten.